Meine Familie

Vielen Menschen fehlt heutzutage die Möglichkeit zur Recherche. So sehen sie dann Handlungen und können diese nicht einordnen. Wer weiß, vielleicht erging das auch meiner Familie so.

Dieses Bild zeigt meine Mutter Ingrid Planeck (18.1.42) geschiedene Frau von Günter Teuscher und Tochter von Gertrud Tesch (1.1.1911), daneben meine Oma Gertrud Tesch und mich. Meine Mutter hat über viele Jahre als Angestellte im Krankenhaus Moabit im Aktenarchiv gearbeitet. Das war noch während meiner Zeit in der Oberschule. Natürlich habe ich sie als Tochter aus dem Krankenhaus von der Arbeit abgeholt. Hätte ich in meiner Schule um Erlaubnis fragen müssen, ob es mir gestattet ist, meiner Mutter von ihrer Arbeitsstelle abzuholen?

Meine Oma teilt das traurige Schicksal von einigen Menschen. Im Jahr 1992 musste sie für immer von ihrer Tochter und meiner Mutter Abschied nehmen, da sie den Kampf gegen den Krebs verlor. In den folgenden Jahren haben mein damaliger Mann, meine Schwiegereltern und ich ihr versucht, Halt zu geben, bevor sie im Jahr 2002 ihrer Tochter und meiner Mutter folgte. Im Nachhinein die Redlichkeit ein Verwandtschaftsverhältnisses vielleicht in Frage zu stellen, ist keine Erfahrung die man jemand wünscht.

Auszüge aus einer Geburtstagszeitung für meine Oma

Hatte ich deswegen die Computerprobleme über zwei Jahre, um mich von meinen Kollegen und Freunden sowie Familie fernzuhalten?

Um es an dieser Stelle nochmal zu unterstreichen – das Schreiben zu den Einsätzen im Rahmen der MAE-Maßnahme, die mich auch nach Kreuzberg führte