Einer der schönsten Züge – Train a grande vitesse

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Wie viele Länder besitzt auch Frankreiche mehrere Hochgeschwindigkeitsverbindungen, die mit den entsprechenden Zügen bedient werden. Es handelt sich um den Train a grande vitesse, der auch als TGV bekannt ist. Dieser Zug, der wie alle Züge im Auftrag der französischen Eisenbahngesellschaft fährt, besitzt auch mit dem Thalys einen so genannten Schwesterzug. Beide Züge verkehren zum einen zusammen mit dem Eurostar innerhalb Frankreichs. Zu den weiteren Ländern, die durch die Züge bedient werden, gehören unter anderem Italien, Deutschland, Luxemburg und die Niederlande.

Die Höchstgeschwindigkeit und mehr

Bis zu 320 km/h kann die Höchstgeschwindigkeit betragen, wenn die Züge im Regelbetrieb fahren. Das geschieht in Abhängigkeit von der Baureihe und der Strecke. Wenn jedoch diese Geschwindigkeit erreicht werden soll, kann dies nur auf den Schnellstrecken erfolgen, die für diesen Zugbetrieb errichtet worden sind. Insgesamt gibt es mittlerweile Strecken, die als lignes a grande vitesse (LGV) bezeichnet werden, die eine Länge von etwa 2.036 Kilometern besitzen. Im Jahr 1981 wurde die erste Strecke eröffnet, so dass das erste Zugpaar auf der Strecke von Paris und Lyon verkehrte. Sehr schnell konnte der Erfolg der Züge bestätigt werden. Bezogen auf die ersten fünf Jahre erfolgte die Beförderung von 60 Millionen Menschen. Dabei verkehrten die Züge zwischen 37 Städten. Generell handelt es sich bei dem TGV um Züge für den Passagierbetrieb.  Es gibt nur wenige Züge, die heute als Postzüge eingesetzt werden. Sie verkehren zwischen Marseille, Paris und Lyon.

Die weitere Zeit und der Modellbau

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Flotte der TGV eifrig ausgebaut. Mittlerweile können die Strecken von über 460 Zugpaaren bedient werden. Bei so viel Erfolg mit den Zügen des TGV, dem Thalys und dem Eurostar blieb es nicht aus, dass sich auch die Modellbahnfirmen mit den Zügen beschäftigten. Beispielsweise ist auf diesem Wege nun ein Modellbahnzug vom Typ TGV erhältlich. Dieser Zug fährt in der Epoche der Modelleisenbahn VI. Das wiederum bedeutet, der Zug fährt seit dem Jahr 2007 bis heute. Als Funktion wurde in die Lokomotive die Geräuschelektronik eingebaut. Zusätzlich gibt es ein wechselndes Spitzensignal. Außerdem sind zuschaltbare Zusatzfunktionen sowie eine Inneneinrichtung in den Zug integriert worden. Während des Fahrgstell aus Metall ausgearbeitet ist, wird der Aufbau aus Kunststoff angefertigt. Abgerundet wird das Bild beim Modell des Thalys durch das Stromsystem, wobei es sich um AC – Wechselstrom handelt.

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