Gibt es wirklich so schräge Fantasien?

Nur weil man nicht mehr im Schreibdienst zur Arbeit erscheint, heißt das noch lange nicht, das man seinen Arbeitsplatz verloren hat.

In der ersten Seite meines Ausbildungsvertrages sind meine Eltern aufgeführt. Dort stehen Ingrid und Günter Teuscher eingetragen und nicht wie vielleicht fälschlicherweise behauptet wird Ingrid und Klaus

Blende ich mal die Unruhen aus, so hatte ich doch eine Beziehung. Kennengelernt habe ich meinen geschiedenen Mann im Juni 1981. Da hatte ich meine Schulzeit schon längst abgehakt. Erst recht nicht habe ich mir Geburtsdaten gemerkt. Zu dem Zeitpunkt stand ich kurz vor Abschluss meiner Ausbildung. Nur wenige Monate später zog ich zu meinem späteren Ehemann Hans-Jürgen Hüttner (17.12.) in die Conradstraße 78. In der Regel nannte ich meinen damaligen Mann nur Jürgen. Am 14.04.1987 haben wir im kleinen Kreis geheiratet. Noch immer machten wir uns keine Gedanken darum, was zur Unruhe beitragen könnte. Greifbar war nicht – auch nicht die Verhaltensweisen meiner Mutter. Geschieden wurden mein damaliger Mann am 14.02.2002. Durch die vielen Nebenwirkungen der Medikamente habe ich krankheitsbedingt vor einigen Jahren meinen Geburtsnamen wieder angenommen

Das Jahr 2002 in der Strahlentherapie

Ich selber bin wie meine Mutter und meine Oma Einzelkind – mein Vater Günter allerdings nicht. Sein Bruder Peter hat vier Töchter, darunter eine – wir waren kurzzeitig vernetzt -, die fatalerweise den Chatnamen ihres späteren Mannes bei Jappy in ihr Titelbild bei Facebook eingetragen hatte: Bernd – genau wie ein Kollege von mir als ich meine Rezensionen noch zur Veröffentlichung verschickt habe. Und zwischen mir und meinen Cousinen – eine hat wohl mal in Essen gelebt – gibt es gravierende Unterschiede, was mit Sicherheit auch auf einige Kollegen von mir irritierend gewirkt hat.

Ich bin schon froh. Endlich scheint der Spruch an der Haltestelle in Erfurt einen Sinn zu ergeben oder 🙂

In diesem Jahr bekam ich eine Postkarte mit einer Einladung zu einem Klassentreffen. Ich habe mir erst nichts dabei gedacht und zugesagt. Doch dann fiel mir das Geburtsdatum eines Klassenkameraden namens Jürgen ein. Er hat am 14.12. Geburtstag, drei Tage vor meinem geschiedenen Mann. Kann jemand wirklich soviel schräge Fantasie besitzen und daraus – wenn ich beispielsweise Geburtstagsgeschenkte für meinen damaligen Mann gekauft habe, Zusammenhänge konstruieren, die es niemals gab? Anders lässt es sich ja nicht erklären, dass es in den letzten Jahren soviel Unruhen gab und ich das wirklich wichtig, was ich mir nicht wahrnehmen konnte. Es gibt viele schöne Momente, die ich auch heute noch mit dem Genuss von einer bestimmten Schokoladensorte befindet.

Ich weiß, was in meiner Familie geschehen ist und kenne die Reaktionen meiner Mutter. Diesem Jürgen aus der Schulzeit habe ich umgehend mitgeteilt, dass ich den Kontakt abbreche und auch keinen weiteren Kontakt wünsche. Hier sind Bilder von meinem geschiedenen Mann und mir sowie meiner Mutter, meinem Vater und meiner Oma. Es ist traurig, wenn man plötzlich erkennen muss, wie einem manche Träume oder auch die Ehe zerstört wurde. Mein geschiedener Mann hat mich Sicherheit keine Ähnlichkeit mit dem Jürgen aus meiner Schulzeit: 

Das Foto zeigt meinen Vater Günter, mich und meinen damaligen Mann.

Leider kann ich nicht alle Kommunikationswege kontrollieren. Daher sei an dieser Stelle noch einmal versichert: Ich weiß nicht einmal wie mein früherer Klassenkamerad heute aussieht. Es ist mir ehrlich gesagt auch egal, weil ich ihn und andere bis auf ein Klassentreffen irgendwann in den 90-er Jahren nicht gesehen habe. Sollten sich meine Wege mit seinen einmal kurezen, so ist di3es unbeabsichtigt und hat keinen Hintergrund.

Irgendwie erschreckende Gedanken: Bin ich schon als Teenie beobachtet worden, wie ich regelmäßig ins Krankenhaus Moabit ging? Das ich meine Mutter von ihrer Arbeitsstelle im Aktenarchiv abholen könnte oder sie in 1986, 1988 oder 1990 auf Station dort besuche, hätte dann wohl in manchen Gedanken keine Berücksichtigung gefunden?

Am 06.11. beginnt im Hinblick auf meine zweite Krebserkrankung der nächste Untersuchungszyklus.

Tipp: Es ist so gut wie ausgeschlossen, mich in irgendwelchen Chaträumen zu erreichen, da ich Zeit für mein Privatleben, meine zwingend erforderlichen Arztbesuche, meine Webseiten und mein Jobleben brauche!