Intercity-Express

Ein großes Vorbild für die Modelleisenbahnen stellen die verschiedenen Modelle des Intercity-Express dar. Dabei handelt es sich um die schnellste Zuggattung, die es bei der Deutschen Bahn gibt. Innerhalb des Fernverkehrs stellt der Intercity Express das Flaggschiff des Unternehmens dar. Zur Entwicklung des Zuges kam es, damit dieser die Nachfolge vom Intercity antritt. Es gibt ein weitgehend getaktetes Liniennetz. Darin zu finden sind 180 ICE-Bahnhöfe in Deutschland sowie in den Nachbarländern Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz und Österreich. Doch die Geschichte vom ICE ist noch umfangreicher.

Der Einblick in die Geschichte

Für den spurgeführten Schnellverkehr liegt eine Grundlagenforschung und Entwicklung seit dem Beginn der 1970er Jahre vor. Zur Förderung kam es bis in das Jahr 1990. Bereich im Jahr 1985 erfolgte die Vorstellung des Vorläufers vom Intercity Express, dem Intercity Experimental. Nur vier Jahre später eroberte die erste Generation der ICEs die Schienen. Die Rede war zugleich von den ICE-1-Triebzügen. Im Jahr 1992 kam es zur Auslieferung von 29 Triebzügen. Parallel dazu verlief die Entwicklng weiter, sodass ab Dezember 1996 die ersten Züge der Baureihe 2 der ICE-Triebwagen in Betrieb gingen. Rund 20 Jahre später befindet sich mittlerweile die vierte Generation des ICEs in Betrieb. Getestet wurde der der Zug insgesamt auf 250.000 Kilometer. Auf mehr als 25 Strecken ist der ICE 4 mindestens einmal in der Woche in Betrieb.

Die ICE-Sprinter

Sieben Züge nehmen am Morgen und am Abend die Funktion von einem ICE-Sprinter war. Dabei sind die Relationen Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg sowie Köln und München maßgeben. Während der Fahrten erfolgen nur wenige oder mitunter keine Zwischenstopps. Die Fahrzeit beträgt in der Regel bis zu vier Stunden. Damit unterschreitet der Sprinter die Fahrzeit gegenüber den Zügen aus dem Taktfahrplan um etwa 30 Minuten. Zu den Zwischenstoppfs gehören Städte wie Düsseldorf, Hannover und Halle/Saale

Der Einblick in die Verbindungen

Insgesamt gibt es etwa 180 ICE-Bahnhöfe. Teilweise erfolgt eine Bedienung der Bahnhöfe im Ein- oder Zwei-Stunden-Takt. Bei ungefähr 80 Bahnhöfen kommt es mindestens zu einer Anfahrt im Zweistundentakt. Der Vorrang wird dabei den größten Städten eingeräumt. Im Mittelpunkt stehen insbesondere sechs Hauptstränge, die von Nord nach Süd führen. Zum einen erfolgt eine unmittelbare Bedienung. Doch kann auch eine Bedienung im Stundentakt aufgrund von Überlagerung mehrer Linien vorliegen. Bei den Strängen handelt es sich um folgende Verbindungen:

Hamburg-Altona – Stuttgart – ICE-Linie 22

Hamburg-Altona – München – ICE-Linie 25

Hamburg-Altona – München – ICE-Linie 28

Berlin – München – ICE-Linie 11

Amsterdam/Dortmund – München – ICE-Linie 42

Essen – München – ICE-Linie 41

Fahrzeiten der ICEs

Gerade die ICE-Verbindungen können einiges erreichen. So verkehrt der ICE-Sprinter dreimal täglich von Berlin nach München. Mit dem Takt-ICE reisen Bahnreisende in 4:30 Stunden auf der gleichen Strecke nach München.

Aufgrund der neuen Strecke von Berlin nach München verkürzen sich auch Fahrzeiten, wenn es zu einer Kombination von Nah- und Fernverkehr kommt:

Eberswalde – Nürnberg 4:00 – 1:50

Aschersleben – München 3:55 – 2:20

Ilmenau – Berlin 3:50 – 1:00

Ansbach – Berlin 4:10 – 1:00

Rosenheim – Erfurt 3:20 – 1:50

Görlitz – München 6:25 – 1.30 

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