Corona – Selbständigkeit

Wenn man seit über 15 Jahren in einem Berufsbereich tätig ist, wird das gute Gründe haben. Noch zu Beginn des Jahres schienen die Vorzeichen gut zu sein. Und dann kam Corona. Im März verlor ich dann 50 Aufträöge. Über den Verlust für die nachfolgenden Monate denke ich besser nicht nach und auch nicht über das, was einige Kollegen ebenfalls getroffen haben wird. Geplant hatte ich in diesem Jahr, nachdem ich schon einmal kurzzeitig in Stralsund war, einige deutsche Welterbestädte wie Würzburg und Regensburg zu besuchen. Da ich den Erwerb des Führerscheins aus familiären Gründen nicht zu Ende machen konnte, bin ich beim Fahren immer etwas eingeschränkt.

Nun gibt es Bereiche auf dem Arbeitsmarkt, in dem das Arbeiten trotz gesundheitlicher Einschränkungen (zweimal Krebs -. wenn man sich nicht gerade einen negativen Kontakt einfängt – danke für die Hinweise) möglich ist. 

Heute war davon zu lesen, dass temporäre Lockdowns in Berlin ins Spiel gebracht werden. Wem kann das helfen? Sollen Kleinunternehmer oder IT-Dienstleister nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen dürfen? Will man die Wirtschaft wie die Tourismuswirtschaft dauerhaft schädigen? Sollen Menschen wie Chronisch kranke Angst bekommen, zum Arzt zu gehen, wenn sie regelmäßig zu ihren Ärzten müssen?

Als das Jahr 2020 begann, hatte ich die Hoffnung, dass ich endlich in diesem Jahr die offenen Jahresabschlüsse fertigstellen kann… Wenn dies zum Herbst nächsten Jahres klappen sollte, wäre es schön. Doch konkrete Zeiräume plane ich nicht mehr ein. Sollte es zu Lockdowns kommen, so bitte ich die Verantwortung nicht bei mir zu suchen. _Denn auch ich gehe, wenn auch an meine Krebserkrankungen angepasst – nur meiner Arbeit sowie einem regelmäßigen Training im Fitnessstudio nach.