Weitere namhafte Firmen

Bild von Peter Wolf auf Pixabay

In Verbindung mit der Modellbahn sollte auch an diese Firmen gedacht werden, die der Bahn eine weitere sympatische Note verleihen:

Wiking

Geht es um Kunststoff-Modellautos, so stellt die Firma Wiking-Modellbau eine wichtigen Größen in diesem Bereich dar. Präsentiert werden die Kunststoff-Modellautos zu einem großen Teil im Maßstab 1:87 her. Das bedeutet, die Modellautos zeichnen ihre Einsatzmöglichkeit aus. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte im Jahr 1936 und wird seit dem Jahr 1984 als Mitglied der Sieper-Gruppe weitergeführt.

Trix

Der Name Trix ist eng in Verbindung mit der Firma Märklin zu sehen. Unter dem Namen Trix werden von Märklin die Gleichstrom-Modellbahnen vertrieben, die die Spurweiten N und H0 besitzen. Über viele Jahrzehnte hatte das Unternehmen seinen Sitz in Nürnberg. In der Hauptsache wurden durch Trix Modelleisenbahnen vertrieben. Einst gab es zudem noch Metallbaukästen und Tonbandgeräte.

Roco

Aus Österreich stammt das Unternehmen Roco Modelleisenbahn GmbH, dass sich auf die Herstellung von Modelleisenbahnen spezialisiert hat. Im Angebot befinden sich Modelleisenbahnen für die Nenngrößen H0 und einige in den Größen der Spurweite mit einem Maßstab von 1:120 und H0e mit dem Maßstab 1:87. Inzwischen wird das Unternehmen durch die deutsch-österreichische Modelleisenbahn Holding geführt, zu der mittlerweile auch Fleischmann gehört.

Herpa

In Dietenhofen hat die Firma Herpa ihren Sitz. Der Schwerpunkt eines der größten Produzenten in diesem Bereich leigt auf der Herstellung von maßstäblichen Flugzeug- und Automobilmodellen. Wenn es um den Standard-Maßstab 1:500 bei Modellflugzeugen ist das Unternehmen Weltmarktführer. Begonnen hat die Geschichte von Herpa im Jahr 1949 in Nürnberg, als es durch Wilhelm Hergenröther zur Gründung kam. 

Preiser

Bei der Gestaltung einer Modellbahnanlage gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten wie allein an der Vielzahl der Häuser deutlich wird. Eine noch sympathischere Note erhalten die Modellbahnlandschaften, wenn Figuren eingesetzt werden. Einen Namen in diesem Bereich hat sich die Firma Preiser gemacht.

Einblick in die Geschichte des Hauses und die Arbeit

Alles beginnt im Jahr 1949. Bereits zum damaligen Zeitpunkt hat sich das Unternehmen der Anfertigung von realistischen Miniaturfiguren gewidmet. Zunächst wurde dabei auf Handarbeit gesetzt, so dass es zum Schnitzen der Figuren aus Holz kam Eine Umstellung der Arbeit erfolgte in den 60-er Jahren. Seit diesem Zeitpunkt erfolgt die Herstellung im Kunststoffspritzguss. Von Bedeutung sind nunmehr die sorgfältige Montage von Hand und das Bemalen. 

Mittlerweile besteht das Familienunternehmen in der dritten Generation. Natürlich kommt es noch immer zur Herstellung von realistischen Miniaturfiguren. Diese sind in 13 verschiedenen Maßstäben erhältlich. Neben dem Standort im Deutschland gibt es einen auf Mauritius. Unter den Hauptmärkten sind die USA, Japan und Großbritannien zu finden. 

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