Märklin

Im schwäbischen Göppingen hat der Spielzeughersteller Gebr. Märklin & Cie. GmbH seinen Sitz. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1859, wo das Unternehmen auch noch heute Teile seiner Produktwelten herstellt. Die Geschichte weist dabei einige interessante Facetten vor, die der Modelleisenbahn noch heute einen hohen Reiz verleiht.

Wer mehr zu den aktuellsten Neuheiten erfahren möchte, findet diese unter dem Link:

http://www.maerklin.de/de/produkte/neuheiten-d-m.html

Einblick in die Geschichte von Märklin

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte von Märklin allerdings ganz anders. Im Jahr 1859 gründete Theodor Friedrich Wilhelm Märklin das Unternehmen Märklin. Damals lag die Aufmerksamkeit bei der Arbeit auf der Herstellung von Puppenküchen. Seine Ehefrau, die er im gleichen Jahr heiratete, arbeitete zum einen auch in der Firma mit. Zusätzlich reiste sie durch die Schweiz und den Süden von Deutschland. Es wird noch heute von ihr als die erste Handelsreisende gesprochen. Ihr gelang es, nach dem Verlust ihres Mannes, das Unternehmen für ihre Söhne weiter zu erhalten. Ab dem Jahr 1888 wurde das Unternehmen als Gebr. Märklin von Eugen und Karl Märklin weitergeführt. Zu dieser Zeit war die Produktpalette inzwischen erweitert worden. Nunmehr wurden unter anderem Schiffsmodelle, Kreisel, Puppenküchen und Karussells hergestellt.

In der folgenden Zeit konnte das Unternehmen expandieren präsentierte sich im Jahr 1891 zum ersten Mal mit einer Eisenbahn auf der Frühjahrsmesse in Leipzig. Genauer gesagt handelte es sich um eine Eisenbahn, die als Uhrwerkbahn mit Schiene zu sehen war. Die Bahn hatte das Format einer Acht. Es sollte der Beginn einer Erfolgsgeschichte werden, die sich auf der ganzen Welt verbreitet hat. Dank Märklin wurden auch die Grundzüge der Spurweiten gelegt, die bis heute noch weltweit gültig sind.

Die Nenngrößen

Neben der Baugröße H0 ab dem Jahr 1950 wurde ab dem Jahr 1969 eine weitere Spur ins Angebot aufgenommen. Dabei handelte es sich um die Spur 1, die wiederum der Traditionsgröße aus dem Jahr 1891 gleich ist. Erste Personenwagen wurden unter anderem von einer Diesel-Werkslokomotive gezogen. Pünktlich zur Nürnberger Spielwarenmesse im Jahr 1972 wurde die Spur Z präsentiert, die den Maßstab 1:220 besitzt. Bekannt wurde diese Neuheit auch als Miniclub. Mittlerweile zeichnet sich das Unternehmen durch das Angebot von folgenden Nenngrößen aus:

Nenngröße 2
Nenngröße 1
Nenngröße 0
Nenngröße H0
Mittelleitersystem
HOBBY-Programm
Nenngröße N
Nenngröße Z

Große Freude bereitet Märklin außerdem den großen und kleinen Eisenbahnfans mit dem Märklin-Insiderclub sowie mit dem Märklin-Kids-Club.

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