Faller

Das, was den Modellbau bei den verschiedenen Spurweiten so interessant macht, ist das Erlebnis bis zum Ergebnis des fertigen Hauses oder ähnlich. Zauberhafte kleine Bauwerke der unterschiedlichsten Richtungen und Epochen entstehen. 

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Fast im Südwesten von Baden-Württemberg liegt die Gemeinde Gütenbach, aus der für viele Menschen die schönsten Spielwaren der Welt kommen. Dort hat die Gebrüder Faller GmbH seinen Sitz, die sich mit den Jahren auf das Zubehör von Modelleisenbahnen spezialisiert hat. Es waren Hermann und Edwin Faller, die das Unternehmen im Jahr 1946 gegründet haben.

Geschichtlicher Einblick

Als die beiden Brüder Faller das Unternehmen gründeten, trug die Firma den Namen Hermann Faller. Zunächst konzentrierte sich die Arbeit des Unternehmens auf die Herstellung von einfachen Holzbaukästen. Erarbeitet werden konnten aus diesen Kästen unter anderem Modellhäuser. Zeitweilig konnte das Unternehmen gegen Ende der 40er Jahre nur noch Wäscheklammern herstellen und somit das Geschäft am Laufen halten.

Aus dieser Situation heraus wurde allerdings auch die Idee entwickelt, sich mehr auf die Arbeit mit der Modelleisenbahn zu konzentrieren. Nunmehr sollte Zubehör für die Größe H0 anzufertigen. Dies brachte das Unternehmen auf den Weg zu einem der Weltmarktführer zu werden, die Modelleisenbahnzubehör herstellen. Beschäftigt sind im Unternehmen 200 Mitarbeiter. Im Jahre 1997 wurde das Modellbauunternehmen POLA übernommen, dessen Produkte zum Teil in das eigene Programm aufgenommen wurden. Nach einigen Problemen steht das Unternehmen inzwischen wieder gut auf eigenen Füßen und bereitet den Modellbahnfans weiterhin viel Freude.

Einblick in die Produktwelten von Faller

Von Bedeutung waren von Anfang an die Modellhäuser, die die wichtigste Produktgruppe darstellen. Hergestellt wurden diese Häuser aus Karton. Präsentiert wurde dazu auch das passende Modellbauzubehör. Mit dem Jahr 1954 wurden erste Bausätze hergestellt, die auf die Nenngröße H0 ausgearbeitet. Zugleich waren die ersten Jahr in diesem Jahrzehnt auch dafür wegweisend, da die ersten Kataloge in diesen Jahren veröffentlicht worden sind. Aus diesem und dem folgenden Jahrzehnt sind einige Modelle inzwischen begehrten Kultobjekten geworden sind. Es handelt sich beispielsweise um den Bahnhof Fluelen 111 sowie um die berühmte Tessiner Villa. Ausgebaut wurde die Palette der Modelle ab dem Jahr 1964, als zunächst die Nenngröße N in die Produktpalette aufgenommen worden ist. Später folgten die Aufnahmen von Modellen der Größe Z sowie der Nenngröße II.

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